Der Schweizer Föderalismus steht angesichts der grossen globalen Herausforderungen aber auch bei der Krisen-Bewältigung unter Druck. So hat zum Beispiel die Corona-Krise Vorteile und zugleich in markanter Weise Mängel des Modells aufgezeigt. Aber auch ausserhalb von Krisen wird das Ausgleichsystem bisweilen als antiquiert, realitätsfern oder gar blockierend kritisiert. Taugt der Schweizer Föderalismus für das 21. Jahrhundert? Wo besteht akuter, wo langfristiger Reformbedarf?

Input von Prof. Dr. Eva Maria Belser, Co-Direktorin Föderalismusinstitut Universität Freiburg, Trägerin Föderalismuspreis 2019

Podiumsdiskussion mit

  • Prof. Dr. Eva Maria Belser
  • Nationalrätin Doris Fiala, FDP.Die Liberalen
  • Michel Huissoud, ehem. Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK)

Moderation: Jürg Steiner, Redaktor Hauptstadt.be

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem staatsbürgerlichen Verein Neue Helvetische Gesellschaft organisiert.

Im Anschluss an die Diskussion sind alle herzlich zu einem kleinen Aperitif eingeladen.

Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink unterrichtet im Rahmen der „Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur“ aktuell an der Universität Bern. In der Reihe „Zu Gast in Bern“ spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh über Migration und Solidarität.

Begrüssung von Stefanie Schüpbach, stv. Leiterin Polit-Forum. Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Die in Brandenburg (D) wohnhafte US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink (rechts) unterrichtet im Rahmen der "Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur" aktuell an der Universität Bern. In der Reihe "Zu Gast in Bern" spricht sie mit der Aktivistin Payal Parekh (links) über Migration und Solidarität am Mittwoch (07.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid

Was in den meisten europäischen Ländern bereits erlaubt ist, soll nun auch in der Schweiz möglich werden: Das Parlament hat sich für eine Legalisierung der Eizellenspende ausgesprochen. Nun ist es am Bundesrat, eine gesetzliche Grundlage auszuarbeiten. Doch welche juristischen, ethischen und sozioökonomischen Aspekte gibt es dabei zu beachten? Wer darf z.B. die Eizellenspende in Anspruch nehmen? Wer stellt sich als Spenderin zur Verfügung und wie werden deren Rechte garantiert? Und was bedeutet der Schritt Richtung Liberalisierung für die weiteren Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und damit für unsere Gesellschaft?

Es diskutieren:

  • Christina Bachmann-Roth, Präsidentin der Die Mitte Frauen Schweiz
  • Derya Binışık, Referentin am Gunda-Werner-Institut in Berlin für reproduktive Gerechtigkeit
  • Lisa Mazzone, Ständerätin GRÜNE Schweiz
  • Markus Zimmermann, Vizepräsident Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK)

Moderation: Michael Braunschweig, Postdoc beim universitären Forschungsschwerpunkt „Human Reproduction Reloaded“ der Universität Zürich

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung «Babys machen? Eizellenspende & Reproduktionspolitiken», die bis am 14.01.2023 im Kornhausforum Bern stattfindet.

Interessierte können vor der Diskussion eine geführte Besichtigung der Ausstellung besuchen. Die Führung beginnt um 17:00 Uhr im Kornhausforum.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Die Diskussion als Podcast

Leider hatten wir technische Probleme an der Veranstaltung und der Livestream sowie die Aufnahme funktionierten nicht. Deswegen können wir leider kein Video der Veranstaltung aufschalten. Danke für Ihr Verständnis!

 

Verschiedene Berichte zeigen, dass es in der Schweiz grosse Mängel bei der Unterbringung und Betreuung von asylsuchenden Frauen gibt. Asylunterkünfte sind oftmals überlastet und den besonderen Bedürfnissen von Frauen wird nicht Rechnung getragen: Männer, Frauen und Kinder leben auf engstem Raum zusammen, ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten. Es fehlen geschützte Räume für Frauen, sowie weibliches und ausgebildetes Betreuungspersonal. Diese fehlende geschlechtersensible Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Frauen führt dazu, dass sie sich nicht sicher fühlen und Gewalt bis hin zu Feminizid erleben.

Wie ist die Situation aktuell in den Asylunterkünften? Welche Auswirkungen haben die Umstände in Asylunterkünften auf die psychische Gesundheit und das Zusammenleben von Männern und Frauen? Wie können Unterbringung und Betreuung ausgestaltet werden, damit geflüchtete Frauen sich sicher und geschützt fühlen?

Podiumsdiskussion mit:

  • Hans-Ulrich Salzmann, Architekt
  • Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit
  • Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava

Ergänzt mit Lesungen von Berichten über Feminizide und Erfahrungen von Frauen in Asylunterkünften. Gelesen von Anna Butan, Lucify.ch.

Moderation: Tahmina Taghiyeva, Journalistin und Aktivistin

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Lucify.ch im Rahmen der Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» organisiert.

vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Begrüssung durch Stefanie Schüpbach, stv. Leiterin Polit-Forum. vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Hans-Ulrich Salzmann, Architekt spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid

Seit über acht Monaten tobt der Krieg in der Ukraine. Welche Rolle spielen die Kirchen im Ukrainekrieg und was sind dessen Auswirkungen auf die ökumenische Bewegung?

Nach einer Begrüssung durch EKS Präsidentin Rita Famos diskutieren auf Einladung der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS folgende Gäste:

  • Andrej Ćilerdžić, Bischof der serbisch-orthodoxen Diözese Österreich-Schweiz-Italien
  • Natallia Vasilevich, belarussische orthodoxe Theologin, Mitglied der ökumenischen Gruppe «Christian Vision-Demokratie für Belarus»
  • Stefan Kube, Institutsleiter und Chefredakteur der Zeitschrift Religion und Gesellschaft in Ost und West

Moderation: Pfarrer Serge Fornerod, Stv. Geschäftsleiter und Leiter Aussenbeziehungen und Werke EKS

Zum fünften Mal ist das Polit-Forum Bern Austragungsort der jährlichen Easyvote-Tagung. Das Thema in diesem Jahr: Gen Z – zwischen Aktivismus und Desinteresse.

Der Weg zur Kandidatur: Erfahrungen

Wie, warum und mit welcher Hilfe soll ein junger Mensch in ein politisches Amt gelangen? Auf welche Abkürzungen und Herausforderungen kann man auf diesem Weg stossen? Diese und viele weitere Fragen werden in der ersten Diskussionsrunde behandelt, in der junge Politikerinnen und Politiker, die in den National- und Ständerat gewählt wurden, von ihren Erfahrungen berichten.

Podiumsdiskussion mit:

  • Johanna Gapany (FDP)
  • Fabian Molina (SP)
  • Lisa Mazzone (Grüne)

und weitere Teilnehmende.

Politikmonitor 2022

Im zweiten Teil der Tagung wird die Präsentation der wichtigsten Erkenntnisse aus dem easyvote-Politikmonitor 2022 vorgestellt. Die repräsentative Studie entsteht in Zusammenarbeit mit dem gfs.bern und zeigt, was Jugendliche in der Schweiz politisch bewegt (oder nicht).

Zwischen Aktivismus und Desinteresse

Auf der einen Seite aktiv auf der Strasse und in der Zivilgesellschaft, auf der anderen Seite uninteressiert an der Politik. Wie verbinden junge Menschen in der Schweiz Aktivismus und Desinteresse? Auf der Grundlage der Ergebnisse des neuen easyvote Politikmonitor 2022 werden vier Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in dieser zweiten Podiumsdiskussion ihre Ansichten austauschen.

Podiumsdiskussion mit:

  • Bettina Brunner, Operation Libero
  • Cloé Jans, gfs.bern
  • Patricia Mutti, Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) und Jupa Beo
  • Gino Rösselet, Milchjugend

Die easyvote-Tagung wird jährlich vom DSJ-Projekt easyvote organisiert und im Polit-Forum Bern durchgeführt.

Gemeinden müssen sich fit machen für die Zukunft – um neue Herausforderungen zu meistern und im zunehmenden Standortwettbewerb zu bestehen. Vor diesem Hintergrund steht auch die angestrebte Fusion zwischen den beiden Gemeinden Bern und Ostermundigen.

Im Rahmen des laufenden Vernehmlassungsverfahren zum Fusionsvorschlag der Gemeinderäte von Ostermundigen und Bern lädt die Stadt Bern ein zu einem öffentlichen Informationsanlass im Polit-Forum Bern. Im Anschluss an eine Präsentation werden Sie bei einem Apéro die Möglichkeit haben, Ihre konkreten Fragen direkt an Gemeinderatsmitglieder und Projektverantwortliche zu stellen. Fusionieren oder nicht? Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit uns.

Der Anlass wird auch per Livestream übertragen. Aktuelle Informationen zum Fusionsprojekt finden Sie hier.