Der Schweizer Föderalismus steht angesichts der grossen globalen Herausforderungen aber auch bei der Krisen-Bewältigung unter Druck. So hat zum Beispiel die Corona-Krise Vorteile und zugleich in markanter Weise Mängel des Modells aufgezeigt. Aber auch ausserhalb von Krisen wird das Ausgleichsystem bisweilen als antiquiert, realitätsfern oder gar blockierend kritisiert. Taugt der Schweizer Föderalismus für das 21. Jahrhundert? Wo besteht akuter, wo langfristiger Reformbedarf?

Input von Prof. Dr. Eva Maria Belser, Co-Direktorin Föderalismusinstitut Universität Freiburg, Trägerin Föderalismuspreis 2019

Podiumsdiskussion mit

  • Prof. Dr. Eva Maria Belser
  • Nationalrätin Doris Fiala, FDP.Die Liberalen
  • Michel Huissoud, ehem. Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK)

Moderation: Jürg Steiner, Redaktor Hauptstadt.be

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem staatsbürgerlichen Verein Neue Helvetische Gesellschaft organisiert.

Im Anschluss an die Diskussion sind alle herzlich zu einem kleinen Aperitif eingeladen.

Was in den meisten europäischen Ländern bereits erlaubt ist, soll nun auch in der Schweiz möglich werden: Das Parlament hat sich für eine Legalisierung der Eizellenspende ausgesprochen. Nun ist es am Bundesrat, eine gesetzliche Grundlage auszuarbeiten. Doch welche juristischen, ethischen und sozioökonomischen Aspekte gibt es dabei zu beachten? Wer darf z.B. die Eizellenspende in Anspruch nehmen? Wer stellt sich als Spenderin zur Verfügung und wie werden deren Rechte garantiert? Und was bedeutet der Schritt Richtung Liberalisierung für die weiteren Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und damit für unsere Gesellschaft?

Es diskutieren:

  • Christina Bachmann-Roth, Präsidentin der Die Mitte Frauen Schweiz
  • Derya Binışık, Referentin am Gunda-Werner-Institut in Berlin für reproduktive Gerechtigkeit
  • Lisa Mazzone, Ständerätin GRÜNE Schweiz
  • Markus Zimmermann, Vizepräsident Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK)

Moderation: Michael Braunschweig, Postdoc beim universitären Forschungsschwerpunkt „Human Reproduction Reloaded“ der Universität Zürich

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung «Babys machen? Eizellenspende & Reproduktionspolitiken», die bis am 14.01.2023 im Kornhausforum Bern stattfindet.

Interessierte können vor der Diskussion eine geführte Besichtigung der Ausstellung besuchen. Die Führung beginnt um 17:00 Uhr im Kornhausforum.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Die Diskussion als Podcast

Leider hatten wir technische Probleme an der Veranstaltung und der Livestream sowie die Aufnahme funktionierten nicht. Deswegen können wir leider kein Video der Veranstaltung aufschalten. Danke für Ihr Verständnis!

 

Verschiedene Berichte zeigen, dass es in der Schweiz grosse Mängel bei der Unterbringung und Betreuung von asylsuchenden Frauen gibt. Asylunterkünfte sind oftmals überlastet und den besonderen Bedürfnissen von Frauen wird nicht Rechnung getragen: Männer, Frauen und Kinder leben auf engstem Raum zusammen, ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten. Es fehlen geschützte Räume für Frauen, sowie weibliches und ausgebildetes Betreuungspersonal. Diese fehlende geschlechtersensible Unterbringung und Betreuung von geflüchteten Frauen führt dazu, dass sie sich nicht sicher fühlen und Gewalt bis hin zu Feminizid erleben.

Wie ist die Situation aktuell in den Asylunterkünften? Welche Auswirkungen haben die Umstände in Asylunterkünften auf die psychische Gesundheit und das Zusammenleben von Männern und Frauen? Wie können Unterbringung und Betreuung ausgestaltet werden, damit geflüchtete Frauen sich sicher und geschützt fühlen?

Podiumsdiskussion mit:

  • Hans-Ulrich Salzmann, Architekt
  • Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit
  • Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava

Ergänzt mit Lesungen von Berichten über Feminizide und Erfahrungen von Frauen in Asylunterkünften. Gelesen von Anna Butan, Lucify.ch.

Moderation: Tahmina Taghiyeva, Journalistin und Aktivistin

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Lucify.ch im Rahmen der Aktionstage «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» organisiert.

vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Begrüssung durch Stefanie Schüpbach, stv. Leiterin Polit-Forum. vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Hans-Ulrich Salzmann, Architekt spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin spricht über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
vlnr Hans-Ulrich Salzmann, Architekt; Tahmina Taghiyeva (Moderation), Journalistin und Aktivistin; Milena Wegelin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Departement Gesundheit und Marwa Younes, Verantwortliche Politische Arbeit Brava sprechen über Feminizide und Gewalt in Asylunterkünften: Gewaltproduzierende Umstände? am Donnerstag (08.12.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid

Zum fünften Mal ist das Polit-Forum Bern Austragungsort der jährlichen Easyvote-Tagung. Das Thema in diesem Jahr: Gen Z – zwischen Aktivismus und Desinteresse.

Der Weg zur Kandidatur: Erfahrungen

Wie, warum und mit welcher Hilfe soll ein junger Mensch in ein politisches Amt gelangen? Auf welche Abkürzungen und Herausforderungen kann man auf diesem Weg stossen? Diese und viele weitere Fragen werden in der ersten Diskussionsrunde behandelt, in der junge Politikerinnen und Politiker, die in den National- und Ständerat gewählt wurden, von ihren Erfahrungen berichten.

Podiumsdiskussion mit:

  • Johanna Gapany (FDP)
  • Fabian Molina (SP)
  • Lisa Mazzone (Grüne)

und weitere Teilnehmende.

Politikmonitor 2022

Im zweiten Teil der Tagung wird die Präsentation der wichtigsten Erkenntnisse aus dem easyvote-Politikmonitor 2022 vorgestellt. Die repräsentative Studie entsteht in Zusammenarbeit mit dem gfs.bern und zeigt, was Jugendliche in der Schweiz politisch bewegt (oder nicht).

Zwischen Aktivismus und Desinteresse

Auf der einen Seite aktiv auf der Strasse und in der Zivilgesellschaft, auf der anderen Seite uninteressiert an der Politik. Wie verbinden junge Menschen in der Schweiz Aktivismus und Desinteresse? Auf der Grundlage der Ergebnisse des neuen easyvote Politikmonitor 2022 werden vier Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft in dieser zweiten Podiumsdiskussion ihre Ansichten austauschen.

Podiumsdiskussion mit:

  • Bettina Brunner, Operation Libero
  • Cloé Jans, gfs.bern
  • Patricia Mutti, Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) und Jupa Beo
  • Gino Rösselet, Milchjugend

Die easyvote-Tagung wird jährlich vom DSJ-Projekt easyvote organisiert und im Polit-Forum Bern durchgeführt.

Im März 2022 hat der Bundesrat erstmals den Schutzstatus «S» aktiviert, um die grosse Anzahl Schutzsuchender aus der Ukraine möglichst rasch und effizient aufzunehmen. Diese neue Regelung brachte aber auch eine Ungleichbehandlung gegenüber Schutzsuchenden aus anderen Ländern mit sich. Besonders augenfällig wird dies im Blick auf die Gruppe Geflüchteter, die als vorläufig Aufgenommene einen F-Ausweis erhalten: Wer einen F-Ausweis hat,  darf im Unterschied zu Geflüchteten, denen der Schutzstatus «S» gewährt wurde, z.B. nur in Ausnahmefällen ins Ausland reisen oder die Angehörigen seiner Kernfamilie frühestens nach drei Jahren in die Schweiz holen. In Zusammenarbeit mit den Landeskirchen organisiert das Polit-Forum Bern eine Diskussion zu diesen grundsätzlich klärungsbedürften Fragen:

Wie kommt es, dass die Schweiz geflüchtete Personen unterschiedlich behandelt? Worauf begründen sich die verschiedenen Schutzstatusrechte und die damit verbundene Rechtsungleichheit? Müssten Behörden und Politik hier nachbessern?

Diese und weitere Fragen diskutieren:

  • Christoph Albrecht, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Solinetz Zürich
  • Anne Kneer, Migrationsamt St. Gallen
  • Peter Meier, Leiter Politik und Medien, Schweizerische Flüchtlingshilfe

Moderation: Michael U. Braunschweig, Institut für Sozialethik, Universität Zürich

Peter Meier, Leiter Politik und Medien, Schweizerische Flüchtlingshilfe; Anne Kneer, Migrationsamt St. Gallen; Michael U. Braunschweig, Institut für Sozialethik, Universität Zürich (Moderation); Christoph Albrecht, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Solinetz Zürich (vlnr.) diskutieren über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Stefanie Schüpbach, stv. Leiterin Polit-Forum begrüsst die Gäste zur Debatte über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Diskussion über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Michael U. Braunschweig, Institut für Sozialethik, Universität Zürich (Moderation); diskutiert über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Anne Kneer, Migrationsamt St. Gallen diskutiert über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Christoph Albrecht, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Solinetz Zürich diskutiert über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Peter Meier, Leiter Politik und Medien, Schweizerische Flüchtlingshilfe diskutiert über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Peter Meier, Leiter Politik und Medien, Schweizerische Flüchtlingshilfe; Anne Kneer, Migrationsamt St. Gallen; Michael U. Braunschweig, Institut für Sozialethik, Universität Zürich (Moderation); Christoph Albrecht, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Solinetz Zürich (vlnr.) diskutieren über die rechtliche Ungleichbehandlung geflüchteter Personen in der Schweiz: "Gleiches gleich und Ungleiches ungleich?" am Donnerstag (27.10.22) im Polit-Forum Bern. Foto: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Begrüssung: Yumi Speich, Polit-Forum; vlnr. Thomas Steffen, Präsident Public Health Schweiz, ehemaliger Kantonsarzt BS; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Begrüssung: Yumi Speich, Polit-Forum; vlnr. Thomas Steffen, Präsident Public Health Schweiz, ehemaliger Kantonsarzt BS; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Polit-Forum; vlnr. Thomas Steffen, Präsident Public Health Schweiz, ehemaliger Kantonsarzt BS; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Begrüssung: Yumi Speich, Polit-Forum; vlnr. Thomas Steffen, Präsident Public Health Schweiz, ehemaliger Kantonsarzt BS; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Welche Folgen hat die Pandemie auf unser weiteres Zusammenleben?" der Reihe "Polit-Forum und DeFacto live in Bern"; Begrüssung: Yumi Speich, Polit-Forum; vlnr. Thomas Steffen, Präsident Public Health Schweiz, ehemaliger Kantonsarzt BS; Moderation: Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto; Palmo Brunner, Bachelor of Science in Nursing / Pflegefachfrau und Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Demokratie, Protestbewegungen und Minderheiten; Maximilian Filsinger, Politikwissenschaftler, forscht über die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie, fotografiert am 27.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid

China ist nach der EU und den USA der drittwichtigste Handelspartner der Schweiz. Seit 2019 ist bekannt, dass in der Region Ostturkestan im Westen Chinas (chinesisch Xinjiang)  systematisch Menschen aus der uigurischen Bevölkerung in Umerziehungslager inhaftiert, und zum Teil Zwangsarbeit und weiteren menschenrechtsverletzenden Massnahmen ausgesetzt werden.

Mehrere Berichte zeigen indes auf, wie Produkte aus Zwangsarbeit über Lieferketten in die ganze Welt gelangen. Auch für Schweizer Wirtschaftssektoren, beispielsweise die Solar- oder Textilindustrie, besteht das Risiko, dass solche Produkte importiert werden. Die Schweizer Maschinenindustrie hat ausserdem Produkte an Firmen mit mutmasslichen Verbindungen zu Zwangsarbeit exportiert. Die Schweiz befindet sich hier also in einem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftsinteressen und Menschenrechten.

Welche Verantwortung trägt die Schweiz – gegenüber den unterdrückten Bevölkerungen und gegenüber der Schweizer Wirtschaft? Und wie kann sich die Schweiz überhaupt für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in China einsetzen?

Zeuginnenberichte von:

  • Gulbahar Haitivaji, lebte in Frankreich, wurde von ihrem ehemaligen Arbeitsgeber aufgefordert nach Xinjiang zu reisen und war dort drei Jahre in einem Umerziehungslager inhaftiert.
  • Gulbahar Jalilova, ursprünglich aus Kasachstan, wurde 2017 unter dem Vorwurf der «Unterstützung des Terrorismus» festgenommen und war während 15 Monaten in Xinjiang inhaftiert.

Podiumsdiskussion mit:

  • Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa
  • Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA
  • Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project.
  • Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz

Moderation: Pascal Nufer

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für bedrohte Völker organisiert.

Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Gulbahar Haitivaji; Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; Gulbahar Jalilova; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; Gulbahar Haitivaji, lebte in Frankreich, wurde von ihrem ehemaligen Arbeitsgeber aufgefordert nach Xinjiang zu reisen und war dort drei Jahre in einem Umerziehungslager inhaftiert; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; Gulbahar Jalilova, ursprünglich aus Kasachstan, wurde 2017 unter dem Vorwurf der «Unterstützung des Terrorismus» festgenommen und war während 15 Monaten in Xinjiang inhaftiert; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project; Moderation: Pascal Nufer; Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz; Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project; Moderation: Pascal Nufer; Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz; Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project; Moderation: Pascal Nufer; Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz; Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid
Debatte "Unterdrückung der Uigur:innen: Welche Möglichkeiten hat die Schweiz?"; vlnr. Asgar Can, Präsident der uigurischen Gemeinde Europa; Simona Grano, Privatdozentin an der Universität Zürich und leitet dort das Taiwan Studies Project; Moderation: Pascal Nufer; Gerhard Pfister, Nationalrat, Präsident Die Mitte Schweiz; Botschafter Simon Geissbühler, Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Staatssekretariat des EDA; fotografiert am 28.09.2022 im Polit-Forum Bern, Bild: Susanne Goldschmid