die Schweiz 18/18... gespalten?


26. August 2018 - Polit-Forum Bern geht auswärts

 

Das Polit-Forum Bern geht an Schauplätze des Landesstreiks vor 100 Jahren. Die Zusammenarbeit mit dem Theaterprojekt 1918.CH in Olten ermöglicht einen Zugang zu Themen rund um den Landesstreik im Zusammenspiel von politischer Debatte, Theater und speziellen Orten des Geschehens.

Im Herbst 1918, in den Gegensätzen und Tumulten des Landesstreiks, ist die Schweiz nicht zerbrochen, sondern hat sich erneuert: Aus der Konfrontation wurde Konkordanz. Doch wie stehen wir heute zu den damals aufgeworfenen Themen?

 

 

Zwei Veranstaltungen, die den kulturellen und gesellschaftlichen Bruchlinien von 1918 nachgehen und diese mit der heutigen Zeit, 100 Jahre später zu vergleichen versuchen.

Veranstaltung: wer hat macht?

Die Eisenbahner spielten eine zentrale Rolle im Landesstreik. In der ehemaligen Hauptwerkstätte der SBB in Olten findet von August bis September das Theater 1918.CH statt. Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Polit-Forum Bern dreht sich um die Fragen von Armut, Macht und Reichtum: Welche Rezepte gab es damals, welche gibt es heute? Wie hat sich die Verteilung der Macht in den letzten Jahren geändert? Welche Rolle spielt Armut heute in der Schweiz?

 

Debatte mit szenischen Einschüben aus dem Kontext der Inszenierung 1918.CH - 100 Jahre Landesstreik unter der künstlerischen Leitung von Liliana Heimberg und Brunch im Anschluss.

Termin:

 

Wo:

 

Moderation:

 

Podium:

26. August, 11h15

 

Alte SBB-Hauptwerkstätte, Gösgerstrasse 52, 4600 Olten

 

Christoph Keller (SRF2)

 

Carlo Knöpfel (Prof. Hochschule für Soziale Arbeit FHNW)

Marcel Meili (Arch. Prof. ETH; Erbeninitiative datuma der Gebrüder Meili)

Thomas Näf (Präsident KABBA - Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen)

Nora Wilhelm (collaboratio helvetica)


 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


Die erste Veranstaltung in der Bubenberg Druckerei fand am 8. Juni statt. Hier geht es zu den Fotos.


In Zusammenarbeit mit 1918.CH - 100 Jahre Landesstreik und der Theatergruppe Gymnasium Neufeld.