die schweiz 18/18... gespalten?


Das Polit-Forum Bern geht an Schauplätze des Landesstreiks vor 100 Jahren. Die Zusammenarbeit mit dem Theaterprojekt 1918.CH in Olten ermöglicht einen Zugang zu Themen rund um den Landesstreik im Zusammenspiel von politischer Debatte, Theater und speziellen Orten des Geschehens. Im Herbst 1918, in den Gegensätzen und Tumulten des Landesstreiks, ist die Schweiz nicht zerbrochen, sondern hat sich erneuert: Aus der Konfrontation wurde Konkordanz. Doch wie stehen wir heute zu den damals aufgeworfenen Themen?

Zwei Veranstaltungen, die den kulturellen und gesellschaftlichen Bruchlinien von 1918 nachgehen und diese mit der heutigen Zeit, 100 Jahre später zu vergleichen versuchen.

Veranstaltung 1: wieviel arbeit braucht der mensch?

Die Druckerei Bubenberg wurde im Landesstreik von der Armee besetzt. Im Lagerraum geht die Veranstaltung den Fragen rund um die Arbeit nach: Auf den Ersten Weltkrieg folgte eine wirtschaftliche Krise in der Schweiz. Ganze Industrien brachen zusammen. Heute leben wir in einer brummenden Konjunktur, aber schon droht die digitale Revolution auch unsere Arbeit zum Verschwinden zu bringen. Welche Rezepte gab es damals, welche gibt es heute? Wovon werden wir leben, wenn die Roboter für uns arbeiten?

Debatte mit Interventionen des Theaters Gymnasium Neufeld und dem Vokalensemble Suppléments musicaux aus der Produktion Streik 18 - eine szenische Annäherung an den Generalstreik 1918 von Anna Sutter und Apéro im Anschluss.

impressionen

Fotos: Eve Lagger


Termin:

 

Wo:

 

Moderation:

 

Podium:

8. Juni: 19h00

 

Bubenberg Druck, Monbijoustrasse 61, 3007 Bern

 

Christoph Keller (SRF2)

 

Miriam Gantert (Impact Hub Bern)

Hartmut Schulze (Prof. Angewandte Psychologie FHNW)

Corrado Pardini (Gewerkschaftsbund Bern)

Peter Stämpfli (Unternehmer)